
Technik
Komponenten und Systeme für Springbrunnen und Wasseranlagen
Was Wasser in Bewegung bringt
Das sichtbare Wasserbild entsteht durch das Zusammenspiel vieler technischer Komponenten. Pumpen, Rohrleitungen, Rücklaufsysteme, Wasseraufbereitung, Steuerung, Düsen und Beleuchtung müssen zum Anlagentyp und zur geplanten Nutzung passen.
AQUAACTIV plant, fertigt und integriert diese Technik für neue und bestehende Wasseranlagen. Dabei werden Einbausituation, Zugänglichkeit, Bedienung und spätere Wartung bereits in der Planung berücksichtigt

PLATZ FÜR DIE TECHNIK
Je nach Projekt befindet sich die Wassertechnik in einem vorhandenen Gebäude, einem separaten Technikraum oder einer unterirdischen Pumpenkammer.
AQUAACTIV liefert Pumpenkammern bis zu einer Länge von 12 m, einer Breite von 3,50 m und einem Gesamtgewicht von maximal 60 t als komplette Fertigteile aus wasserundurchlässigem Stahlbeton – einschließlich der erforderlichen Statik sowie der Schutzanstriche außen und innen.
Die Pumpenkammern werden bereits mit der vorgesehenen Technik ausgestattet und anschlussfertig zur Baustelle geliefert. Dort werden sie mit einem Autokran auf die bauseits vorbereitete Gründung aus Kies oder Magerbeton gesetzt. Nach dem Anschluss der Rohrleitungen, Versorgungsanschlüsse und des Kanals kann die Baugrube wieder verfüllt werden.
Gerade bei Brunnenanlagen auf öffentlichen Plätzen reduziert diese Bauweise die Arbeiten vor Ort und damit auch die Beeinträchtigungen für Fußgänger und Anlieger.
Die Pumpenkammern werden mit Einstiegsdeckeln entsprechend den Anforderungen und mit herausziehbaren Einstiegsleitern gemäß DGUV ausgestattet.
- Technikräume & unterirdische Pumpenkammern
- Projektbezogene Ausstattung & Vorfertigung
- Wasserreservoir & technische Einbauten
- Zugänglichkeit für Bedienung & Wartung
- Abstimmung der Leitungs- & Versorgungsanschlüsse

Technische Details im Fontänenfeld
Bei Fontänenfeldern muss das Wasser nicht nur gezielt austreten, sondern auch sicher und unauffällig zurückgeführt werden. Je nach Projekt erfolgt die Rückführung über einfache oder doppelte Schlitzrinnen, über Punktentwässerungen oder über die Düsentöpfe selbst. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Aufbau, Gestaltung und den örtlichen Gegebenheiten ab.
AQUAACTIV fertigt die Schlitzrinnen projektspezifisch in gerader oder radialer Ausführung als wasserdichte Edelstahlkörper mit den erforderlichen Anschlüssen an das Rücklaufsystem. So lassen sie sich harmonisch in Pflaster- und Platzflächen integrieren und fügen sich unauffällig in das Gesamtbild ein.
Auch Düsentöpfe und Düsenabdeckungen sind Teil des technischen Aufbaus. Für Fontänenfelder setzt AQUAACTIV schwerlastbefahrbare Abdeckungen mit integrierter LED-Beleuchtung ein. Die Lichtaustritte des Ringscheinwerfers sind dabei direkt in die Abdeckung integriert und auf die Ausleuchtung des Wasserstrahls abgestimmt. Die spezielle Ausführung wurde von AQUAACTIV entwickelt und wird im eigenen Haus gefertigt.
- Einfache & doppelte Schlitzrinnen
- Projektbezogene Fertigung der Rücklaufsysteme
- Integration in Pflaster- und Platzflächen
- Düsentöpfe als technische Einbauteile im Fontänenfeld
- Schwerlastbefahrbare Düsenabdeckungen
- Düsenabdeckungen mit integrierter Beleuchtung

WASSERBILDER & DÜSENTECHNIK
Düsentyp, Wassermenge, Druck und Anordnung bestimmen Form und Wirkung eines Wasserbildes. Je nach gewünschtem Effekt kommen unterschiedliche Düsensysteme zum Einsatz.
Klarstrahldüsen
Klarstrahldüsen bündeln das Wasser ohne Luftzusatz und erzeugen einen klaren, transparenten Wasserstrahl. Sie gehören zu den klassischen Düsen für Springbrunnen und Fontänenfelder und können sowohl senkrecht als auch für parabelförmige Wasserstrahlen eingesetzt werden. Für größere Strahlhöhen kommen entsprechend ausgelegte Präzisionsdüsen zum Einsatz. AQUAACTIV entwickelt und fertigt Klarstrahldüsen für unterschiedliche Anwendungen im eigenen Haus.
Schaumdüsen
Bei Schaumdüsen wird dem Wasser Luft beigemischt. Dadurch entsteht ein deutlich volumenreicherer und weicher wirkender Wasserstrahl. Diese Düsentechnik eignet sich besonders für Quellbilder, kräftige Einzelstrahlen und geysirähnliche Effekte. Durch die eingeschlossene Luft wirkt das Wasser sehr präsent und ist auch aus größerer Entfernung gut sichtbar.
Nebeldüsen
Bei Nebeldüsen wird Wasser über Hochdruckpumpen und geeignete Düsensysteme sehr fein zerstäubt. Dadurch entsteht ein leichter Wassernebel, der sich deutlich von klassischen Fontänen oder Wasserstrahlen unterscheidet. Neben der gestalterischen Wirkung kann Wassernebel auch zur Erfrischung in urbanen und öffentlichen Aufenthaltsbereichen eingesetzt werden. Auslegung und Anordnung der Düsen werden auf den jeweiligen Standort und die gewünschte Wirkung abgestimmt. So lassen sich Nebeleffekte sowohl als eigenständiges Gestaltungselement als auch in Kombination mit anderen Wasserbildern einsetzen.




WASSER MIT LICHT INSZENIEREN
Licht macht Wasser auch in den Abendstunden zum Blickfang. Die Beleuchtung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Wirkung einer Wasseranlage. AQUAACTIV setzt moderne LED-Technik als weiße oder farbige Beleuchtung ein und stimmt Leuchten, Einbausituation und Ausstrahlung auf das jeweilige Wasserbild ab. Farbwechsel und programmierte Abläufe können beispielsweise über DMX-Steuerungen eingebunden werden.
Je nach Anlage kommen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz – von Unterwasserleuchten und bodenbündigen Einbauscheinwerfern über spezielle Ringscheinwerfer zur gezielten Ausleuchtung einzelner Fontänen bis zur Lichtfasertechnik. Ein Teil der eingesetzten Beleuchtungslösungen stammt aus eigener Entwicklung.
- LED-RGB-Technik in Weiß & Farbe
- DMX-gesteuerte Farbbeleuchtung
- Spezielle Ringscheinwerfer für Fontänen
- LED-Fasertechnik für Lichtpunkte & Akzente
- LED-Sonderlampen & Lichtlinien
- Projektspezifische Beleuchtungslösungen




WASSER VERANTWORTUNGSVOLL NUTZEN
Wasser bedeutet die Lebensgrundlage für uns alle.
Deshalb gehört ein verantwortungsvoller und ressourcenschonender Umgang mit Wasser für AQUAACTIV zur technischen Planung einer Anlage.
Unsere Springbrunnen- und Wasseranlagen werden im Umwälzsystem betrieben. Das Betriebswasser wird zurückgeführt und erneut genutzt; Frischwasser wird im Wesentlichen dort ergänzt, wo Wasser durch Verdunstung oder Bespielung verloren geht. Voraussetzung dafür ist eine auf die jeweilige Anlage abgestimmte Wasseraufbereitung.
AQUAACTIV setzt hierfür hochwertige Filter-, Mess-, Regel- und Dosiertechnik ein. Je nach Anlagenkonzept können Filteranlagen manuell oder vollautomatisch betrieben werden. Über automatische Mess- und Regeltechnik werden unter anderem der pH-Wert und die Zugabe der vorgesehenen Aufbereitungsmittel gesteuert. Abhängig von Anlagentyp und Einsatzzweck kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz – beispielsweise Dosiersysteme mit oder ohne Chlor, Aktivsauerstoff, pH-Regulierung sowie UV-Anlagen für geeignete Anwendungen.
Auch die konstruktive Ausführung der Anlage trägt zur Wasserqualität bei. Rücklaufsysteme führen das Wasser zurück und können dabei Oberflächenverschmutzungen wie Laub, Staub oder Papier mitnehmen. Diese werden in einem Schmutzfangkorb im Wasserreservoir gesammelt und können dort entnommen werden. Wasserführung, Aufbereitung und spätere Wartung werden deshalb bereits bei der Planung gemeinsam betrachtet.
- Betrieb im Umwälzsystem
- Manuelle & vollautomatische Filteranlagen
- Mess-, Regel- & Dosiertechnik
- pH-Regulierung & anlagenspezifische Dosierung
- UV-Technik für geeignete Anwendungen
FILTERTECHNIK, STEUERUNG UND HYDRAULIK
Die Wasseraufbereitung ist ein wichtiger Bestandteil des technischen Anlagenbetriebs. Darüber hinaus müssen Filtertechnik, Steuerung und hydraulische Planung auf die jeweilige Anlage und ihre Funktionen abgestimmt werden. AQUAACTIV plant diese Systeme projektbezogen und berücksichtigt dabei unter anderem Wassermengen, Betriebsweise, gewünschte Wasserbilder und die technischen Voraussetzungen am Standort.
Je nach Anlagenkonzept kommen unterschiedliche Filter-, Mess-, Regel- und Dosiersysteme zum Einsatz. Auswahl und Dimensionierung richten sich nach Wassermenge, Nutzung, Betriebsweise und dem vorgesehenen Aufbereitungsverfahren.Filteranlagen können manuell oder vollautomatisch betrieben werden. Mess- und Regeltechnik überwacht die für das jeweilige Verfahren relevanten Werte und steuert die erforderlichen Funktionen. Auch die Dosiertechnik wird auf Anlagentyp und Nutzung abgestimmt.Die einzelnen Komponenten werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil des gesamten Wasserkreislaufs geplant. So lassen sich Filterung, Messung, Regelung und Dosierung sinnvoll aufeinander abstimmen.
Moderne Steuerungssysteme koordinieren Pumpen, Ventile, Sensoren, Beleuchtung und weitere Funktionen einer Wasseranlage. Je nach Projekt werden einfache Betriebsabläufe ebenso umgesetzt wie komplexe, programmierte Wasserbilder und wechselnde Szenarien. Zeit- und Windsteuerungen können den Betrieb automatisch an festgelegte Zeiten oder äußere Bedingungen anpassen. Auch Fern- und Funkbedienungen sowie Schnittstellen zu übergeordneten Systemen lassen sich integrieren. Darüber hinaus können Anlagenfunktionen über App oder mobile Endgeräte bedient und überwacht werden. So lassen sich beispielsweise Betriebszustände kontrollieren, Funktionen schalten oder programmierte Abläufe aufrufen – abhängig von der jeweiligen technischen Ausstattung der Anlage.
Die hydraulische Berechnung bildet eine wesentliche Grundlage für die technische Planung einer Wasseranlage. Sie bestimmt unter anderem erforderliche Pumpenleistungen, Rohrleitungsdimensionen, Wassermengen, Druckverhältnisse und Überlaufmengen. Dabei werden Düsen, Rohrleitungen, Höhenunterschiede und unterschiedliche Betriebszustände gemeinsam betrachtet. Entscheidend ist, dass an den vorgesehenen Entnahmestellen die erforderlichen Wassermengen und Druckverhältnisse zur Verfügung stehen. Die hydraulische Planung wird deshalb bereits frühzeitig mit dem gewünschten Wasserbild und dem gesamten Anlagenaufbau abgestimmt. So können Pumpen, Leitungen und weitere wassertechnische Komponenten passend dimensioniert werden.

TECHNISCHE FRAGEN FRÜHZEITIG KLÄREN
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